Daten & Fakten

Projektträger: Mag. Anton Wagner
Fördersatz: 40 %
Projektlaufzeit: 2023
Vorgeschlagene LEADER-Förderung: 30.000 Euro
Verantwortlich: Mag. Anton Wagner
Thema: Tourismus & Kultur
Aktionsfeld: Aktionsfeld 1 (ländliche Wertschöpfung)
Förderperiode: 2023 - 2027

Burgruine Perwarth – touristische Basis-Entwicklung

Die Burgruine Perwarth wird für kulturelle und touristische Veranstaltungen zugänglich und für BesucherInnen von außen durch Basis-Information erlebbar.
Eine Gruppe von Menschen steht neben einem Baldachinzelt vor alten Steinruinen. Die Ruinen sind hoch, haben Bogenfenster, und draußen wehen Flaggen. Der Boden ist mit Holzspänen bedeckt, im Hintergrund sind Bäume zu sehen.
Burgruine Perwarth. Foto: Harald Haselsteiner

Beschreibung

Im Herbst 2020 hat der Neuhofner Gewölbebau-Unternehmer Anton Wagner die Ruine Perwarth von der Marktgemeinde Randegg erworben. Das im 16. Jahrhundert errichtete Schloss zählt zu den markantesten Gebäuden des Kleinen Erlauftals und liegt direkt am Kleinen Erlauftalradweg. Kaiser Franz I. hatte 1834 Perwarth mit der kaiserlichen Herrschaft Wieselburg vereinigt. Der Plan, das damals schon ungenutzte Schloss wiederaufzubauen, scheiterte. 1998 erwarb die Marktgemeinde Randegg das Anwesen, die Energien wurden in die Revitalisierung des daneben gelegenen Meierhofs investiert. Für die Ruine selbst fehlten Knowhow und finanzielle Ressourcen.

Seit dem Kauf durch Anton Wagner erlebt die Burgruine Perwarth eine „Renaissance“: Das Mauerwerk wurde mithilfe von Hubsteigern entgrünt, der Bewuchs von den Mauern entfernt und anschließend wurden die Ruine sowie der Weg von Schuttkegeln befreit. Erste Gewölbe-Abschnitte im Westtrakt wurden bereits gesichert und ergänzt. Begleitet wurden diese Schritte von Archäologen sowie dem Bundesdenkmalamt. Langfristige Zukunftsvision ist es, dass das Burgareal als Ort für Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt werden kann. Zudem soll die Burgruine für IndividualbesucherInnen öffentlich zugänglich sein, als Vorbild dient hier die Araburg im Triestingtal. Die langfristige Vision ist mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt, es gibt dafür aussagekräftige 3D-Visualisierungen.

Die Maßnahmen werden im Rahmen eines Vereins zur Erhaltung und Revitalisierung der Burgruine umgesetzt, Obmann ist Anton Wagner.
Das vorliegende Projekt ist auf Erstmaßnahmen im Jahr 2023 beschränkt, um die Burgruine Perwarth für Kulturveranstaltungen zugänglich zu machen. Erste Veranstaltungen sind bereits fixiert und werden über den Partnerverein „Kunst & Kultur im Gwölb zu Feldpichl“ durchgeführt.

Die Projektmaßnahmen im Überblick:

  • Revitalisierung Innenhof, damit dieser für Kulturveranstaltungen genutzt werden kann
  • Errichtung einer Nasszelle (WC-Anlagen etc.) inkl. einfacher Küche für Catering bei Veranstaltungen
  • Basis-Inszenierung und Aufbereitung: einfaches Informationssystem, Konzepterarbeitung
Burgruine Perwarth. Foto: Harald Haselsteiner

Hier wirkt das Projekt „Burgruine Perwarth – touristische Basis-Entwicklung“

Die Mitgliedsgemeinden die mit diesem Projekt in Verbindung stehen, werden schon bald hier aufgelistet.